OpenAI, das Unternehmen hinter dem populären Chatbot ChatGPT, hat eine erfolgreiche Finanzierungsrunde in Höhe von 40 Milliarden US-Dollar abgeschlossen.
Diese Runde, angeführt von der japanischen SoftBank Group, markiert den größten privaten Technologiedeal aller Zeiten und bewertet OpenAI nun bei 300 Milliarden Dollar, einschließlich des neuen Kapitals. Damit steigt die Bewertung des KI-Pioniers innerhalb von sechs Monaten nahezu auf das Doppelte an – ein klares Zeichen für das anhaltende Vertrauen der Investoren in die Zukunft der künstlichen Intelligenz.
Neben SoftBank, das 30 Milliarden Dollar beisteuert, beteiligen sich auch Microsoft, Coatue, Altimeter und Thrive an der Runde. Die Finanzierung soll OpenAI dabei unterstützen, die Grenzen der KI-Forschung weiter zu verschieben, die Recheninfrastruktur auszubauen und leistungsstärkere Tools für die 500 Millionen wöchentlichen Nutzer von ChatGPT bereitzustellen. „Dieses Kapital ermöglicht es uns, die KI-Revolution voranzutreiben und sie im Alltag noch nützlicher zu machen“, erklärte CEO Sam Altman in einer Stellungnahme.
Die Rekordfinanzierung kommt jedoch mit einer Bedingung: SoftBank hat angekündigt, dass die volle Summe nur fließt, wenn OpenAI bis Ende 2025 erfolgreich in ein gewinnorientiertes Unternehmen umstrukturiert wird. Sollte dies scheitern, könnte die Investition auf 20 Milliarden Dollar gekürzt werden. Dieser Druck unterstreicht die Herausforderungen, vor denen OpenAI steht, da die Umwandlung rechtliche Hürden und die Zustimmung von Microsoft sowie der kalifornischen Justiz erfordert. Zudem hat Mitgründer Elon Musk Klagen gegen die Umstrukturierung eingereicht.
Mit einem erwarteten Umsatz von 12,7 Milliarden Dollar bis Ende des Jahres und einem Nutzerwachstum von 400 Millionen im Februar auf 500 Millionen aktuell zeigt OpenAI beeindruckende Dynamik. Dennoch bleibt die Frage, wie das Unternehmen seine ambitionierten Ziele mit den steigenden Kosten für KI-Entwicklung in Einklang bringen wird.
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